WordPress 3.3 online und läuft

Seit gestern gibt es die neue Version von WordPress mit dem Namen “Sonny”.

Die interessantesten Neuerungen sind das:

  • Mulible Uploaden von Dateien
  • Kein Löschen von Widgets bei Themewechsel
  • Neue jQuery Version
  • Kooperatives Schreiben ohne Zeitverzögerung

Das Dashboard Design und die neue Hilfefunktion ist wahrscheinlich für neue WordPress Nutzer spannender, als für Entwickler.

Der Upgrade hat auf jeden Fall problemlos hier funktioniert und die Oberfläche ist nur minimal verändert im Backend:

  • Neue Admin Bar verschmolzen mit dem Header
  • Mouseover Submenüs um nicht mehr klicken zu müssen ;-)

Ein kleines Weihnachtsgeschenk für die WordPress Gemeinde und ich bin gespannt was beim nächsten Release neues dazukommt…

Brauche ich .htaccess für 301 Redirects in WordPress?

Die Antwort ist nein. Es gibt 2 gute Erweiterungen für WordPress mit denen man auch über das Backend Seiten problemlos weiterleiten kann. Oft hat man das Problem das Seiten URLs aktualisiert werden oder welche im Papierkorb landen. Sind diese in Suchmaschinen vorhanden ist das natürlich nicht optimal – da es einen 404 Fehler auswirft. Auch wenn man eine Seite übersiedelt gibt es natürlich noch alte URLs die man weiterleiten sollte um den Wert für die Suchmaschinen nicht zu verlieren.

Man kann dies über die sogenannte .htaccess Datei regeln, aber nicht jeder hat darauf Zugriff oder das Wissen diese anzupassen. Mit falschen Befehlen kann man nämlich auch die komplette Seite zerstören… Es gibt aber eine Lösung und zwar sind das die Plugins Simple 301 Redirects und Redirection.

Simple 301 RedirectsSimple 301 Redirects

Wie der Name schon sagt ist diese Plugin nicht mit vielen Features ausgestattet sondern kümmert sich nur um den Redirect. Man gibt den relativen Pfad auf der Webseite ein und verknüpft ihn dann mit dem absoluten Zielpfad.

/meineAlteURL/ -> http://www.adamantos.at/meineNeueURL/

Das ist alles und mit anderen Tools wie einem Linkchecker oder den Google Webmaster Tools kann man die fehlerhaften URLs ohne Problem finden.

RedirectionRedirection

Dieses Plugin gibt einem sehr viel mehr Optionen wie man die Seite weiterleiten und wie man das überwacht. Es können sowohl 301 (dauerhaft) sowie 302 (temporär) Weiterleitungen erstellt werden und die 404 Seiten können gelogt werden um sie später wieder mit einem 301 auf eine funktionierende URL weiterzuleiten.

Vor allem der 404 Log ist hilfreich, wenn man keine Benachrichtigung direkt in der 404.php eingebaut hat.

Welches Plugin brauche ich?

Aus meiner Erfahrung reicht auf kleinen Webautritten auf jeden Fall Simple 301 Redirects mit Unterstützung der Google Webmaster Tools wo ich sehe, welche Seiten nicht gefunden werden.

Für größere Webautritte mit zahlreichen Seiten und Backendbenutzern ist auf jeden Fall Redirection zu empfehlen. Die Log Funktion erleichtert die Arbeit und die Einstellungsmöglichkeiten sind zahlreicher für Sonderfälle.

Was ist neu in Buddypress 1.5

Auf dem Wordcamp San Franciso erklärt John James Jacoby die wichtigsten Updates für Buddypress 1.5. Es sind noch ca. 5 Tickets offen und die 2te Beta Version ist online.

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Neue Component API
  • Buddybar und Adminbar verschmelzen
  • Eine neue geordnete File Struktur
  • Besser Inline Dokumentation
  • Man kann eigene Seiten für die Directories (Activity, Groups, Members,…) erstellen
  • Neues Standard Theme mit optimierter Struktur und CSS
  • Für BBPress 2.0 optimiert

Seit dem letzten Release wurden über 800 Tickets geschlossen und über 500 Bugs behoben. Bin mal gespannt wie lange es noch bis zu Release dauert.

10 interessante Plugins für das WordPress Frontend

Breadcrumb NavXT

Breadcrumb Navigationen braucht man oft bei umfangreicheren Projekten und mit diesem Plugin kann man sehr flexibel diese erstellen.

Contact Form 7

Der Formular Klassiker der ersten Stunde. Mit wenigen Mausklicks sind umfangreiche Formulare erstellt und userfreundlich umgesetzt.

External Files Optimizer

Mit diesem Tool kann man Header und Footer CSS und JS Files zusammenlegen um die Anzahl der File Requests zu veringern.

jQuery Colorbox

Ein nettes Toolset für jQuery Popup Effekte. Man kann diese auf alle Bilder in der WordPress Installation anwenden und hat viele Layouts zur Auswahl.

NextGEN Gallery

Auch ein Klassiker für das Erstellen von Fotogallerien. Mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und verbesserter Permalinkfunktion.

Quotes Collection

Hiermit kann man weise Sprüche oder auch Kundenfeedback als Widget anzeigen lassen, auch mit einem netten Ajax Reload.

Events

Umfangreiches Tool um seine Events auf der Webseite zu präsentieren. Mit Editor, externen Links und Templates.

WP Permalauts

Einfaches Plugin um Umlaute in den Permalinks sinnvoll umzuwandeln (zB: /ueberuns statt /uberuns)

wpseo (kostenpflichtig)

Das SEO Plugin meiner Wahl von einem der fleissigsten deutschen Pluginentwickler Sergej Müller.

Cachify

Das neue einfache Caching Plugin, ebenfalls vom Entwickler von wpseo und laufend betreut und erweitert.

 

 

Wie übersetze ich ein WordPress Plugin?

copyright wordpress.orgWenn man im WordPress Universum viel testet und erstellt, kommt man bei manchen Projekten zwangsläufig zu dem Punkt, wo man eine übersetzte Version einen Plugins benötigt. Neben der Backend Übersetzung, welche man als Redakteur einer Webseite braucht, gibt es auch die Frontend Übersetzung, welche die Standard Zeichenketten lesbar macht.

Warum sind nicht alle Plugins übersetzt?

Viele einfache Plugins brauchen überhaupt keine Oberfläche für die Erweiterung der Funktionen von WordPress. Viele Plugins erhalten erst ab einer Beta Phase oder wenn Sie die Version 1.0 erreichen eine Sprachfunktionalität.

Woran erkenne ich das ein Plugin mehrere Sprachen unterstützt?

Sollte dies nicht bereits in der Description des Plugins angegeben sein, findet man in den ZIP Files oft Unterordner mit folgenden Namen:

  • languages
  • lang
  • langs
  • localizations

Oder die Dateien sind gleich im Root Ordner angelegt und editierbar.

Welche Dateien suche ich brauche ich für die Übersetzung?

.pot (Portable Object Template)
Als ersten Schritt durchsucht dieses Programm das Plugin nach Zeichenketten um eine Liste daraus zu erstellen. Diese meist englischen Zeichenketten werden meist vom Pluginersteller zur Verfügung gestellt. Die Datei ist nicht notwendig um Übersetzungen zu machen. Bei Tests hat es oft gereicht die Dateiendung auf .po zu ändern und schon konnte man mit einem Editor weiterarbeiten.

.po (Portable Object) NOTWENDIG
Mit einem Editor kann man diese Dateien anpassen und die Zeichenketten übersetzen. Dafür verwende ich Poedit aber es gibt auch noch andere Alternativen:

.mo (Machine Object)
Im letzten Schritt wird einen Maschinenoptimierte Version erstellt. Diese kann um vieles schneller geladen werden und ist optimiert für das System.

Wie erstelle ich eine deutsche Sprachversion?

Man hat bei den Plugins meist eine Standard Datei dabei. Diese kopiert man und erweitert den Namen auf

DATEINNAME-de_DE.po

oder nur

de_DE.po

Diese Datei öffnet man mit dem Editor seiner Wahl und ändert die Zeichenketten. Als Ablschluss erstellt man noch die .mo Datei um eine optimierte Version zu erhalten.

Wie sehe ich die Änderungen online?

Die neue Datei DATEINNAME-de_DE.mo in den richtigen Ordner raufladen (languages, lang, localizations) und einen Reload im Browser machen und dann sollte alles sichtbar sein. Ist keine Änderung sichtbar, dann prüfen ob in der wp_config.php folgender Eintrag vorhanden ist:

define ('WPLANG', 'de_DE');