WordPress Affiliate Themes

Ein Affiliate Theme hat den Zweck Produkte oder Dienstleistungen von Partnerseiten passend darzustellen. Dafür gibt es oft passende Schnittstellen zu den Partnerprogrammen (Affiliatenetzwerken) und man kann auch Produkte aus Amazon direkt in Wordpress laden. Dadurch kann man in sehr schneller Zeit eine Verkaufsseite für eine Nische oder ein spannendes neues Produkt online stellen.

Anbieter für WordPress Affiliate ThemesAffiliate Themes brauche ich aufgrund von einigen neuen privaten Projekten und ich bin immer auf der Suche nach passenden Themes um Affiliates (Amazon,…) einzubauen.

Neben den üblichen Themes auf Themeforest welches sich meist nur mit Standard Webseiten beschäftigen, habe ich ein paar spannende Projekte hier zusammengefasst bei denen du einen Test wagen solltest:

1) affiliatetheme.io Affiliate Theme

affiliatetheme.io Affiliate Theme ScreenshotMit diesem Theme habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und setze es aktiv in einer Multisite (http://www.geldabc.at) von WordPress ein. Man kann damit Contentseiten bauen aber auch Amazon Affiliate Seiten. Das Theme ist flexibel und deckt meiner Meinung nach alle wichtigen Features ab und ist auch leicht mit einem Child Theme zu ändern/erweitern.

Wichtige Funktionen diese Affiliate Themes:

  • Schnittstellen für Amazon, affilinet, zanox und belboon
  • Responsive
  • Optimiert auf Geschwindigkeit
  • Child Theme fähig

Kosten: ab 79,00 EURO

2) Affiliseo Affiliate Theme

Affiliseo Affiliate Theme ScreenshotEin deutsches Projekt, welches vorallem Amazon Daten einliest und schön darstellt.

Hier habe ich mal ein Projekt eingestellt und die Features getestet – > Wipproller

Wichtige Funktionen diese Affiliate Themes:

  • Schnittstellen zu Amazon, affilinet, zanox, belboon, Tradedoubler und ebay
  • Preisvergleich Schnittstelle über affilinet

Kosten: ab 59,00 EURO

3) OptimizePress Affiliate Theme

OptimizePress Affiliate Theme ScreenshotEin sehr professionelles Theme, welches man auch extra als Plugin einbinden kann.

Wichtige Funktionen diese Affiliate Themes:

  • Responsive
  • Viele fertige Templates (Landing Page, Membership, Webinar Registration,…)
  • Real Time Editor im Frontend

Preis: ab 97,00 DOLLAR

4) The Affiliate Store Affiliate Theme

The Affiliate Store Affiliate Theme ScreenshotEbenfalls ein Amazon Theme, welches zahlreiche Möglichkeiten bietet

Ich werde mir von jedem eine Version kaufen und hier über den Fortschritt berichten. Welches Affiliate Theme verwendet ihr?

Wichtige Funktionen diese Affiliate Themes:

  • Schnittstelle zu Amazon
  • Optimiert auf Geschwindigkeit

Preis: ab 29,00 Dollar

Gibt es auch kostenlose Affiliate Themes?

Ja, sicher gibt es die. Aber die sind den Aufwand des Testens nicht wert. Ein gutes Theme braucht gute Entwickler und kostet dadurch Geld. Du kannst ja auf die jährlichen „Kauffeiertag“ (Black Friday, Cyber Monday, Weihnachten, …) warten und hoffen das es einen Rabatt oder Coupon für dein Wunschtheme gibt. Ich habe das bei affiliatetheme.io auf jeden Fall so gemacht.

Einfach in den Sozialen Medien verknüpfen oder im Newsletter anmelden und dann kannst du Geld sparen…

Wann brauche ich kein WordPress Affiliate Theme?

Willst du Kundenseiten oder spezielle Produktseiten erstellen, rate ich dir von diesen fertigen Affiliate Themes für WordPress ab. Sie sind meist sehr unflexibel im Layout und sehen alle gleich aus. Was für eine schnelle Conversion mal praktisch ist um etwas aufzusetzen und zu verkaufen kann dich bei Kunden oder speziellen Webseiten schnell viel Zeit und Nerven kosten.

Hier findest du bei Themeforest sicher bessere Alternativen…

 

WordPress Updates mit InfiniteWP

Beim letzten Angebot habe ich zugeschlagen und mir für meine zahlreichen Wordpress Installationen ein Tool gekauft, das mir die Arbeit erleichtern soll: InfiniteWP

Hier handelt es sich um eine Software die auf der eigenen Domain installiert wird und einem bei vielen Dingen im laufenden Betrieb von Wordpress Websites hilft:

Beim letzten Angebot habe ich zugeschlagen und mir für meine zahlreichen WordPress Installationen ein Tool gekauft, das mir die Arbeit erleichtern soll: InfiniteWP

Hier handelt es sich um eine Software die auf der eigenen Domain installiert wird und einem bei vielen Dingen im laufenden Betrieb von WordPress Websites hilft:

  • Updates von Themes, Plugins, WordPress
  • Backups
  • Security
  • Uptime Checker
  • Cloning
  • Maintenance
  • Userupdate
  • Kommentarupdates

Und das alles von EINER Oberfläche aus!

Installation von InfiniteWP

Die Installation war sehr einfach. Runterladen, Datenbank anlegen, FTP Raufladen, Einstellungen machen, Fertig. Dann noch die gewünschten Domains mit dem zusätzlichen Client Plugin verknüpfen und einen Cron Job einrichten für die Benachrichtigungen.

Erste Eindrücke von InfiniteWP

Die ersten Seiten sind verknüpft und ich habe mir die Oberfläche angesehen und muss sagen – es fehlt mir momentan nichts.

Man kann das Plugin leicht auf der Clientseite installieren und bei der Aktivierung kann man mit Copy gleich die Daten in InfiniteWP übernehmen. Hilfreich ist auf jeden Fall eine Unterteilung in unterschiedliche Arten von Website. So kann man privates von beruflichem trennen oder vielleicht die heiklen Installationen markieren um nicht aus Versehen zu schnell ein Update zu machen.

Die Oberfläche ist aufgeräumt und man findet sich in Kürze zurecht. Am Wichtigsten am Anfang sind sicher die Settings. Dort habe ich mir gleich E-Mail Notifications für Updates eingerichtet und am Server einen Cronjob angelegt, der regelmäßig läuft.

Im Security Tab sollte man nach IP sperren und HTTPS aktivieren – wenn man es hat 😉 Hier soll in Kürze ein 2 Way Login kommen, den werde ich sicher verwenden.

Das Branding verwende ich nicht sondern blende das Plugin auf der jeweiligen WordPress Installation aus.

Die Addons von InfiniteWP

Ich werde in den nächsten Tagen viele Tests damit durchführen und von den Fortschritten hier berichten.

 

WordPress mehrsprachig? Mit WPML zum Erfolg?

Wie so oft im Leben oder bei WordPress gibt es mehrere Möglichkeiten eine WordPress Webseite so einzurichten, dass verschiedene Sprachen angezeigt werden. Ich habe es auf 3 verschiedenen Wegen versucht und möchte diese hier vorstellen.

WPML BackendWPML

Vorteile

  • Support bei Problemen
  • Erweiterungen für Bilder und Navigationsmenü
  • Breadcrumb Funktion
  • Widget für die Sprachauswahl
  • Anlegen der Sprachen ist übersichtlich gelöst auch bei mehreren Versionen

Nachteile

  • Kostenpflichtig

Multilingual Press

Vorteile

  • Unabhängig von Plugins
  • Trennung nach URL möglich mit Domain Mapping
  • Einfacheres Rechtemanagement für die Sprachen

Nachteile

  • Größerer Aufwand und Know How für Erstellung
  • Mehrere Seitenbäume müssen gepflegt werden

 

qTranslate BackendqTranslate

Vorteile

  • Kostenlos
  • Ein Backend
  • Subfolder oder Domaineinstellung
  • Widget für die Sprachauswahl

Nachteile

  • Bei mehr als 3 Sprachen unübersichtlich
  • Update ist mühsam (bei Update der deutschen WordPress Version, zuerst das Plugin deaktivieren sonst fehlt die Auswahlmöglichkeit)
  • Plugin funktioniert nicht bei neuer WordPress Version – man muss warten bis es ein Update gibt

mehrsprachiges WordPressFazit:

Die flexibleste Lösung ohne Abhängigkeit von externen Pluginentwicklern ist sicher die Variante mit Multisite Multilingual Press. qTranslate kann ich aufgrund oben genannten Updateprozesses und den zahlreichen Problemen nicht  empfehlen und WPML ist kostenpflichtig – für den Privatanwender auch keine Lösung. Für kleinere Projekte ist WPML auf jeden Fall zu empfehlen, da Multisite doch einen gewissen Auwand bedeutet.

Custom Post Types in WordPress – eine spannende Reise

Seit Wordpress 3.0 gibt es nun die Custom Post Types und seit 3.1 die notwendigen Templates im Theme, aber immer noch verwenden viele die fertigen Plugins aus dem Directory von Wordpress. Wenn man aber das Prinzip nicht verstanden hat und man wechselt das Theme und nichts funktioniert mehr hat man ein Problem.

Screenshot Custom Post Type in WordPressSeit WordPress 3.0 gibt es nun die Custom Post Types und seit 3.1 die notwendigen Templates im Theme, aber immer noch verwenden viele die fertigen Plugins aus dem Directory von WordPress. Wenn man aber das Prinzip nicht verstanden hat und man wechselt das Theme und nichts funktioniert mehr hat man ein Problem.

Deshalb trage ich hier meine Erfahrungen beim Erstellen eines Custom Post Types ein und versuche soviele Blickwinkel wie möglich abzudecken.

Erste Frage – gibt es eine Dokumentation?

Wie immer bei WordPress gibt es einen guten Einstieg im Codex mit weiteren Beispielen von . Ein Custom Post Type ist eine Erweiterung der Posts (Beiträge) und kann für viele Anwendungsbeispiele verwendet werden (Portfolio, Filme, Teammitglieder,…).

  • Post (Post Type: ‚post‘)
  • Page (Post Type: ‚page‘)
  • Attachment (Post Type: ‚attachment‘)
  • Revision (Post Type: ‚revision‘)
  • Navigation Menü (Post Type: ’nav_menu_item‘)

Wie sieht die Struktur eines Custom Post Types aus?

Man registiert einen neuen Post Type und initialisiert diesen am Ende des Codes:

Beispiel:

function register_portfolio_posttype() {
    $labels = array(
        'name'                 => _x( 'Portfolio', 'post type general name' ),
        'singular_name'        => _x( 'Portfolio', 'post type singular name' ),
        'add_new'             => __( 'Neues Portfolio' ),
        'add_new_item'         => __( 'Portfolio' ),
        'edit_item'         => __( 'Portfolio' ),
        'new_item'             => __( 'Portfolio' ),
        'view_item'         => __( 'Portfolio' ),
        'search_items'         => __( 'Portfolio' ),
        'not_found'         => __( 'Portfolio' ),
        'not_found_in_trash'=> __( 'Portfolio' ),
        'parent_item_colon' => __( 'Portfolio' ),
        'menu_name'            => __( 'Portfolio' )
    );

    $taxonomies = array('category');

    $supports = array('title','editor','author','thumbnail','excerpt','revisions','post-formats');

    $post_type_args = array(
        'labels'             => $labels,
        'singular_label'     => __('portfolio'),
        'public'             => true,
        'show_ui'             => true,
        'publicly_queryable'=> true,
        'query_var'            => true,
        'capability_type'     => 'post',
        'has_archive'         => true,
        'hierarchical'         => false,
        'rewrite'             => array('slug' => 'portfolio', 'with_front' => false ),
        'supports'             => $supports,
        'menu_position'     => 5,
        'menu_icon'         => '/wp-content/',
        'taxonomies'        => $taxonomies
     );
     register_post_type('portfolio',$post_type_args);
}
add_action('init', 'register_portfolio_posttype');

Eine genaue Beschreibung der einzelnen Werte folgt in Kürze.

Kann man Kategorien mit Custom Post Types verwenden?

Ja, mit dem Array taxonomies ist dies auch hier einfach möglich.

$taxonomies = array('category');

Wie bzw. wo baut man die Custom Post Types ein?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten – die functions.php oder eine eigenes Plugin. Ich habe mich für die Erstellung eines Plugins entschieden, denn wenn man das Theme wechselt, ist der Custom Post Type dann verschwunden. Ein Plugin kann man immer „mitnehmen“ und aktiviert lassen.

Man erstellt dafür einen Ordner und ein PHP File welches den selben Namen trägt und lädt diese Datei in den /wp-content/ Ordner. Natürlich sollte man vorher ein paar Metadaten und den Inhalt vom Beispiel oben hinzufügen. Ein guter Start für ein Plugin ist die Vorlage des WordPress Plugin Boilerplate von Tom McFarlin.

Wie kann ich ein eigenes Layout für meine Custom Post Types erstellen?

Dafür braucht man eigene Templates im Theme für Archive (archive-portfolio.php) und Single Ansicht (single-portfolio.php). Wie man sehen kann verwenden diese den Namen des Custom Post Types um eine Zuordnung zu erhalten. In diese Templates kann man dann die Queries so einbauen wie man möchte.

Wie kann ich Custom Post Types und deren URLs/Slugs in andere Sprachen übersetzen?

Ich habe dafür WPML verwendet, wo dies relativ einfach funktioniert. Für die Übersetzung des Custom Post Types gibt es unter den Übersetzungsoptionen den Punkt

  • Benutzerdefinierte Beiträge

wo man seinen erstellten Custom Post Type findet und auswählen kann – somit weiß das System, dass diese Beiträge übersetzt werden können.

Bei den URLs/Slugs ist das etwas umständlicher. Zuerst braucht man die Erweiterung für die WPML String Translation. Danach muss man seinen Custom Post Types Code mit folgender Zeile erweitern:

'rewrite' => array('slug' => _x('portfolio','URL slug','your_text_domain'), 'with_front' => false),

Das _x und der Wert ‚URL Slug‘ zeigt WPML, dass hier die URL ersetzt werden soll, je nach Sprache.

Hat man das Plugin aktualisiert kann man wieder in den Übersetzungsoptionen unter

  • Optionen für die Übersetzung benutzerdefinierter Beitrags-Slugs

ein Hackerl setzen und muss bei den Benutzerdefinierten Beiträgen noch die alternativen Slugs eingeben. Dann nochmal die Permalinks aktualisieren und es sollte funktionieren.

Weitere Links für Custom Post Types Tipps und Tricks

Platzhalter für Texte und Bilder – Lorem Ipsum

Dummy Bild erstellt von einem Online GeneratorWer kennt das nicht – es gibt ein neues Projekt, das Layout ist so gut wie fertig. Der Kunde oder man selbst möchte aber sehen wie die Webseite mit Inhalten aussieht.

Jetzt kann man auf der Tastatur sinnlose Wortketten erstellen und mit Paste & Copy einen Inhalt simulieren. Oder man greift auf die Möglichkeit zurück dynamische Dummytexte und Bilder zu erstellen.

Im Laufe der Zeit haben sich zum berühmt-berüchtigten Lorem Impsum Text weitere Variationen ergeben und einige der Online Generatoren möchte ich hier vorstellen:

Texte

Bilder

Wie man sieht gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wobei nicht alle immer passend sind… Welche Generatoren verwendet ihr die ich hier vergessen habe?

Achja und beim Veröffentlichen nicht vergessen die Texte und Bilder zu ersetzen! 😉