WordPress mehrsprachig? Mit WPML zum Erfolg?
Wie so oft im Leben oder bei WordPress gibt es mehrere Möglichkeiten eine WordPress Webseite so einzurichten, dass verschiedene Sprachen angezeigt werden. Ich habe es auf 3 verschiedenen Wegen versucht und möchte diese hier vorstellen.
Vorteile
- Kostenlos
- Ein Backend
- Subfolder oder Domaineinstellung
- Widget für die Sprachauswahl
Nachteile
- Bei mehr als 3 Sprachen unübersichtlich
- Update ist mühsam (bei Update der deutschen WordPress Version, zuerst das Plugin deaktivieren sonst fehlt die Auswahlmöglichkeit)
- Plugin funktioniert nicht bei neuer WordPress Version – man muss warten bis es ein Update gibt
Vorteile
- Support bei Problemen
- Erweiterungen für Bilder und Navigationsmenü
- Breadcrumb Funktion
- Widget für die Sprachauswahl
- Anlegen der Sprachen ist übersichtlich gelöst auch bei mehreren Versionen
Nachteile
- Kostenpflichtig
3. Multisite
Vorteile
- Unabhängig von Plugins
- Trennung nach URL möglich mit Domain Mapping
- Einfacheres Rechtemanagement für die Sprachen
Nachteile
- Größerer Aufwand und Know How für Erstellung
- Mehrere Seitenbäume müssen gepflegt werden
Die flexibleste Lösung ohne Abhängigkeit von externen Pluginentwicklern ist sicher die Variante mit Multisite. qTranslate kann ich aufgrund oben genannten Updateprozesses und den zahlreichen Problemen mit der Version 2.5.28 nicht empfehlen und WPML ist kostenpflichtig – für den Privatanwender auch keine Lösung. Für kleinere Projekte ist WPML auf jeden Fall zu empfehlen, da Multisite doch einen gewissen Auwand bedeutet.
Aber beim Thema Multisite gibt es gerade eine interessante Entwicklung eines Plugins mit dem Namen Multilingual Press. Vielleicht ist das ja die Lösung um mehrsprachige Inhalte optimal zu verwalten – man wird sehen…
Aktualisiert am 28. Februar 2012


