WordPress 2.9.1 – Was ist neu?

Vor kurzem wurde WordPress 2.9.1 veröffentlicht. Diese Version ist das erste Wartungsrelease der 2.9er Serie und behebt verschiedene kleinere Probleme die unter bestimmten Vorausetzungen aufgetreten sind.

Neben dem Pingproblem wurde auch ein Problem mit dem Veröffentlichen von Beiträgen in der Zukunft behoben. Eine Übersicht aller behobener Probleme findet sich im Trac.

WordPress 2.9 – Was ist neu?

Wichtigste Neuerungen für Carmen (WordPress 2.9)

Wordpress 2.9 - Bild bearbeiten

Wordpress 2.9 - Bild bearbeiten

Bildbearbeitung
WordPress 2.9 ermöglicht es nun Bilder zu bearbeiten. Somit sind für Standardaufgaben wie Schneiden, Drehen und Spiegeln, nicht mehr externe Programme notwendig. Ebenso ist das Skalieren der Bilder möglich und die Definintion des Bildformates (4:3, 16:9,…). Die Änderungen kann man dann für alle Bildgrößen übernehmen oder auch nur für das Miniaturbild. Auch wenn dieses Feature nachträgliches Bearbeiten erleichtert, sollte man wenn möglich bereits korrekt erstellte Bilder in die Mediathek importieren, da die Möglichkeiten der Funktionen natürlich eingeschränkt sind, auch wenn in der nächsten Zeit noch weitere Features dazukommen werden.

Wordpress 2.9 - Papierkorb

Wordpress 2.9 - Papierkorb

Papierkorb
Mit WordPress 2.9 werden Artikel, Seiten, Kommentare und Anhänge nicht sofort gelöscht, sondern wandern erstmal in den Papierkorb, wo sie wiederhergestellt oder endgültig gelöscht werden können. Dadurch ist es möglich auch Redakteuren mit nervösen Fingern das Löschen zu ermöglichen, da man die Datei in Sekunden wieder herstellen kann und das Problem wieder gelöst ist.

“oEmbed”
Auch war es bisher eine Qual, Flash-Videos, wie die von YouTube z.B., in Artikel einzufügen. WordPress 2.9 unterstützt nun den Standard “oEmbed“, der das Einfügen von externen Medien jeglicher Art ermöglicht. Mehr zu diesem Thema findet sich in diesem Beitrag.

In der Praxis bedeutet das, dass es möglich ist nur durch einfaches hinein kopieren z.B. einer YouTube-URL in den Editor beim Speichern automatisch der passende Video-Player eingebunden wird.


Neue Voraussetzung

Wer auf WordPress 2.9 aktualisieren möchte oder eine Neuinstallation aufsetzen möchte benötigt mindestens die MySQL-Version 4.1.2. Wer also noch MySQL 4.0.0 verwendet kann kein Update auf die neue Version durchführen. Nutzer der automatischen Aktualisierung erhalten eine Warnung.

Eine vollständige Übersicht der neuen Features findet man in diesem Beitrag vom WordPress Deutschland Blog.

Frage: Kann ich in WordPress den Adminbereich farblich anpassen?

Screenshot QwertyDa der Admin Bereich auf Dauer etwas farbarm ist, dachte ich da muss man doch was ändern können. Ein paar Farbdefinitionen im CSS und es sollte funktionieren. Hmmm doch nicht so einfach.

Nach einigen Recherchen kam ich drauf das in WP 2.8 im wp-admin Ordner das File admin.php folgende 2 Zeilen enthält, welche die Farbdefinitionen bestimmen:

wp_admin_css_color(‘classic’, __(‘Blue’), admin_url(“css/colors-classic.css”), array(‘#073447′, ‘#21759B’, ‘#EAF3FA’, ‘#BBD8E7′));
wp_admin_css_color(‘fresh’, __(‘Gray’), admin_url(“css/colors-fresh.css”), array(‘#464646′, ‘#6D6D6D’, ‘#F1F1F1′, ‘#DFDFDF’));

Hier kann man natürlich ein weiteres File definieren und dann im CSS Ordner ein eigenes CSS anlegen. Bei einem Update ist dies aber wahrscheinlich bei meinem Glück wieder weg oder überschrieben.

Also hab ich mich auf die Suche begeben nach einem Plugin, welches mir diese Arbeit erleichtert und wenn möglich alles seperat abspeichert. Folgende Plugins sind mir dabei aufgefallen:

und zahlreiche Color Themes für den Adminbereich die jedoch vorgeben waren und somit nicht meine Wünsche erfüllen konnten.

Das Baltic Amber Admin Themes and Schemes schied gleich am Anfang aus, da es nur bis 2.6. lauffähig war und mein ganzes Adminlayout zerschossen hat.

Custom Admin Branding konnte nur die Bilder auf Loginscreen, Header und Footer ändern und das mir zuwenig.

Ozh’ Admin Drop Down Menu konnte wieder nur die Farbe ändern und änderte das Navigationlayout gleich mit – auch nicht die optimale Lösung.

Easy Admin Color Schemes war schon etwas ausgereifter und kam mit vorgefertigten Farbmustern an. Nur das Problem dabei war, das man das CSS File erst mühsam ändern musste und auch noch die Grafiken im Ordner erstellt werden wollten, sonst gab es keine Icons.

Aber dann kam:

Qwerty Admin Panel Theme

Dieses Plugin war die gesuchte Lösung. Man braucht im Plugin images Ordner nur die 3 Grafiken für den Loginbereich und den Header im Adminbereich austauschen und kann unter dem Punkt Darstellung dann sämtliche Text und Hintergrundfarbe einfach ändern und das wars. Geschafft. Oder hab ich was übersehen? Gibt es noch andere bessere Plugins?

Reset CSS – viele Wege führen zum Ziel

CSS ResetFür jemanden der Templates in CSS und mit XHTML erstellt ist das eines der vielen Probleme. Es gibt zu viele Browser, mit zu vielen unterschiedlichen Formatierungseinstellungen.

Aus diesem Grund haben sich viele Designer schon überlegt, wie man dieses Problem lösen kann und man alle Browser auf “Werkseinstellungen” sprich auf Null zurückstellen kann.

Im Zuge der Umstellung dieses Blogs auf das Basis Template habe ich mich wieder einmal mit dem Thema beschäftigt und möchte hier meine Favoriten auflisten.

  1. Der Klassiker: Reset CSS von Eric Meyer
  2. Das neue Framework: Blueprint
  3. Der Alleskönner: Yahoo User Interface Reset
  4. Der Minimalist: Ed Eliot´s Reset
  5. Für Fast alle Browser: CSS Framework Tripoli

Wie bei vielen Dingen auch gibt es zwei Sichtweisen und anbei findet ihr ein paar pro und contra Meinungen.

PRO

Reset CSS

CSS Neustart

CONTRA

Reset Stylesheets are bad

Resets machen Probleme

Frage: Wie erstelle ich ein leeres WordPress Template?

Man kennt das Problem, man setzt eine WordPress Blog auf und braucht ein “leeres” Template mit dem man anfängt.

Dafür gibt es mehrere Lösungen.

Entweder man kopiert das Default Template im /themes Ordner und macht folgendes:

  • im Stylesheet  den Header umbennen
  • die eigenen Stile einbauen
  • Kubrik Header ausblenden
  • die screenshot.png ändern

Oder man fängt von vorne an – vorallem interessant wenn man mehr von WordPress und den Funktionen entdecken will.

screenshotFür dieses Blog hab ich mich für ein Theme Framework entschieden um es umzusetzen. Dafür habe ich das Basis Theme verwendet, welches viele Features bereits implementiert hat.

Einfach Theme in den /themes Ordner einspielen und los geht’s! Die Stylesheet Datei umgeändert und fertig war das erste Layout. Der Vorteil ist das bei vielen dieser Frameworks bereits die CSS Style resetet werden und man wirklich bei NULL anfangen kann – CSS Kenntniss sind aber auf jeden Fall eine Notwendigkeit.

Also hier ist mal Design Version 1.0 und schauen wir mal wie lange es überlebt ;-)